STScI

Wesen der Nacht: Astronomen und Fledermäuse

Zur Earth-Night am 11. September 2026 besuchte eine Gruppe der Biologischen Station Oberberg die Sternwarte. Im Rahmen einer kurzen Exkursion und eines informativen Vortrags erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Wissenswertes über das Leben der Fledermäuse. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Gefahren, die die zunehmende Lichtverschmutzung für Fledermäuse und die für sie lebenswichtige Insektenwelt mit sich bringt. Im zeitweise weitgehend unbeleuchteten Seminarraum der Sternwarte, der sich für dieses Thema besonders gut eignet, gab Jacqueline Jahn von der Biostation zunächst einen Einblick in die Lebensweise heimischer Fledermausarten. Anschließend führte eine kurze Wanderung in die naturnahe Umgebung der Sternwarte. Mithilfe eines Bat-Detektors konnten drei verschiedene Fledermausarten nachgewiesen werden.

Nach der Rückkehr zur Sternwarte stellte Patrick Staden vom STScI die Arbeit der Sternwarte vor und erläuterte, welche Probleme die zunehmende Lichtverschmutzung für die astronomische Beobachtung verursacht. Leider machte die dichte Bewölkung an diesem Abend einen Blick auf den Sternenhimmel und somit auch den Fledermausnebel NGC 1788 unmöglich. Dennoch bot die Veranstaltung interessante Einblicke in die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf Natur und Astronomie.

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