Das James Webb Space Telescope: mehr als spektakulär!
Prof. Dr. Uli Klein
Argelander Institut für Astronomie der Universität Bonn
Das am 2. Weihnachtstag 2021 gestartete Weltraumteleskop hat nach drei Jahren Betrieb die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in vieler Hinsicht noch übertroffen. Als Nachfolger des Hubble Space Telescope liefert es seit seiner Inbetriebnahme ein spektakuläres Ergebnis nach dem anderen. Seine Kameras arbeiten jedoch im nahen Infrarot (NIR), wodurch das Teleskop in doppelter Hinsicht Neuland betritt: Erstens waren gute NIR-Beobachtungen bislang kaum möglich (man muss von außerhalb der Erdatmosphäre beobachten). Mit dem HST kann man bis zu einer Entfernung von 13 Milliarden Lichtjahre arbeiten, wohingegen die NIR-Kameras des JWST theoretisch bis hinaus zu den ersten Sternen und Galaxien hinausreichen: die Rotverschiebung zeigt Galaxien somit im klassischen optischen Bereich!
Prof. Klein schildert den äußerst schwierigen Bau, das ‘Verpacken’ in die Ariane 5, den Flug zum 1.4 Millionen km von der Erde entfernten Lagrange-Punkt, seine Entfaltung auf dem Weg dorthin, seine diffizile Inbetriebnahme, und natürlich die dann folgenden atemberaubenden Ergebnisse. Die Zuhörer werden mit spektakulären Bildern in die Weiten des Weltalls mitgenommen, aufgenommen durch ein ‚Teleobjektiv‘ mit 131.4 m Brennweite!
Im Anschluss bietet sich Gelegenheit zu einer Frage-Antwort-Runde sowie einer Führung durch die Sternwarte.
- Wann: Am Freitag den 6. März 2026, 19:00 Uhr.
- Wo: Schülersternwarte Waldbröl-Schnörringen, Ringweg 8a, 51545 Waldbröl
- Was: Ein Vortrag über das James Webb Space Telescope
- Eintritt: Frei – Um großzügige Spenden wird gebeten
- Anmeldung: Obligatorisch bei [email protected] (Namen und Personenzahl angeben)
Wegen freier Rettungswege an der Sternwarte kann nur im Dorf Schnörringen geparkt werden.





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